Normalerweise sind wir ja vier WG-Bewohner, aber da sich das in den Ferien meistens auf 25-50% reduziert, bin ich ganz froh, Laila eine Woche als WG-Wachhund begrüßen zu dürfen. Hi hi und sie machte ihrem Beschützerinstinkt gleich in der ersten Nacht am vergangenen Freitag Ehre. Jedesmal, wenn Lena ihr Zimmer verließ oder meine Nachbarn von oben ihre Wohnung wurde mir das durch ein aufgeregtes „Wuff“ bekannt gegeben. Ebenso beim Brötchenkaufen an der Tanke, wo Laila ganz brav vor der Tür gewartet hat, kam sie dann pötzlich ganz aufgeregt bellend reingerannt, weil draußen an der Zapfsäule ein anderer Hund aufgetaucht war.

Laila ist übrigens perfekt an den studentischen Biorhythmus angepasst. Wenn ich morgens um 7 zum ersten Mal die Augen aufschlage, gähne und mich nochmal rumdrehe, dann hör ich von vorm Bett auch nur ein gegrummel und gegrunze, werde evtl. einmal schief angeschielt und dann räkelt und streckt Laila und fängt an zu scharchen! :) Sehr sympathisch.

Samstag waren wir dann beim Beachvolley, wobei der Hund ziemlich beleidigt war, das wir Menschen uns auf dem Sandplatz einsperren und Ball spielen und sie nicht mitmachen ließen. Mit ein paar mal Stöckchenwerfen konnte ich sie kurzfristig auspowern und beruhigen. Die meiste Zeit ist sie jedoch am Zaun lang gestromert und hat uns angebellt. Menschen sind auch blöd! Da spielen die tatsächlich mal und toben rum und da darf man als Hund noch nicht mal mitmachen. Tz… :)

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